• Fahrschul-Branche leidet immens durch die Corona-Krise
  • Online-Lehrangebote könnten deutschlandweite Theorie gewährleistet
  • Hierfür fehlt allerdings die gesetzliche Grundlage

Berlin, 04. Mai 2020 – Die Fahrschul-Branche ist im höchsten Maße von der Corona-Pandemie betroffen. Da aufgrund der Hygienevorschriften der Unterricht in stark reduzierter Teilnehmerzahl stattfinden muss, ruht momentan die Ausbildung von hundertausenden deutschen Fahrschülern. Obwohl digitale Fahrschul-Anbieter wie drivEddy (www.drivEddy.com) mit Blended Learning-Konzepten einen funktionierenden Lösungsansatz bieten, der den Theorieunterricht von allen deutschen Fahrschülern risikofrei gewährleisten kann, ist der Online-Unterricht per Gesetz nicht zulässig. 

Um der Digitalisierung der Branche ein Stück näher zu kommen, sammelt drivEddy für eine Petition ab sofort über 25.000 Unterschriften, die anschließend dem Verkehrsministerium vorgelegt werden sollen.

Vier von fünf Fahrschulen können Hygienevorschriften nicht gewährleisten

Diesen Monat berichtete der Moving e.V., dass 30 Prozent der 10.000 Fahrschulen in Deutschland vor dem Aus stehen. 72,5 Prozent der vom Branchenverband befragten Fahrschulen gaben darüber hinaus an, staatliche Hilfe zu beziehen. In Hoffnung auf eine möglichst zügige Aufnahme des Betriebes veröffentlichte der Bundesverband Deutscher Fahrschulunternehmen (BDFU) eine Woche später Vorschläge einer Exit-Strategie, die generelle Schutzmaßnahmen in Theorie- und Praxisunterricht beinhalteten. 

Gänzlich abwesend waren hier Online- und Blended Learning-Angebote, welche an fast allen Schulen und Universitäten längst etabliert sind. Anstelle dessen soll der Theorieunterricht weiterhin stationär, unter reduzierter Teilnehmerzahl und mit einer Abstandsregelung von 1,5 Metern zwischen den Schülern stattfinden. Das Problem daran? Ein Großteil der Fahrschulen hierzulande kann diese Standards nicht gewährleisten.

Lasse Schmitt, Chief Marketing Officer und Mitgründer von drivEddy, äußert sich hierzu:

“80 Prozent der Fahrschulen müssen zur Zeit per Gesetz weiter geschlossen bleiben, weil sie die Hygienevorschriften nicht einhalten können. Die meisten Betriebe sind entweder zu klein oder die Kosten machen bei reduzierter Teilnehmerzahl ökonomisch keinen Sinn, da nicht genügend Fahrschüler ausgebildeten werden können, um die hohen Fixkosten zu decken. Damit Fahrschulen ihren Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten und gleichzeitig die Aufrechterhaltung eines wichtigen Wirtschaftszweiges gewährleisten können, wollen wir sie unterstützen, indem wir ihnen den Theorieunterricht abnehmen und diesen deutschlandweit Online per Blended Learning anbieten. Das ist per Gesetz hierzulande leider immer noch nicht zulässig.” 

drivEddy Blended Learning Konzept wäre sofort bereit für Aufnahme

Über die drivEddy-App üben bereits jetzt rund 10.000 Fahrschüler kostenfrei Theoriefragen und überwachen ihren Lernfortschritt. Sobald eine Ausnahmegenehmigung des Verkehrsministeriums erteilt werden würde, die Fahrschülern den Theorieunterricht von zuhause ermöglicht, wäre drivEddy mit seiner funktionierenden Infrastruktur auf der Stelle startklar.  Zertifizierte Fahrlehrer halten online den Theorieunterricht und stünden den Fahrschülern durchgängig via Livechat zur Seite,könnten sich so jeglichen Fragen widmen. 

Fahrschulen, die sich entscheiden, ihren Theorieunterricht auf drivEddy auszulagern, könnten somit ihre Fixkosten senken und eine gleichbleibend hohe Qualität des Theorieunterrichts garantieren. Währenddessen bestünde für sie Möglichkeit, die fahrpraktische Ausbildung wieder aufzunehmen, da Hygienevorschriften im Auto einfacher eingehalten werden können.

Branche sollte während der Krise an gemeinsamen Lösungen arbeiten

“Das immer noch kein Gesetzesentwurf zum Blended Learning in Fahrschulen existiert, liegt zu großen Teilen an der starken Fahrschul-Lobby. Die alteingesessenen Verlage und Institutionen bangen um ihre Marktmacht und unterbinden jegliche Vorschläge, den Fahrschulunterricht digitaler zu gestalten. Die Situation in Frankreich stellt für sie ein abschreckendes Beispiel dar: Hier hat sich der Online-Unterricht an Fahrschulen bewährt und zahlreiche etablierte Player haben innerhalb der Branche an Relevanz verloren. Diese Ängste sind hierzulande allerdings gänzlich unbegründet, weil viele Chancen, welche die Branche bietet, zur Zeit ungenutzt sind und somit großes Potenzial bergen.

Darüber hinaus ist dieser Widerwillen gegen eine Digitalisierung auch in diesem Sektor ein Kampf gegen Windmühlen, der eher früher als später sowieso verloren geht. Deshalb fordern wir ein Gesetzesentwurf des Verkehrsministeriums, welcher den Theorieunterricht über ein Onlinesystem für gesetzmäßig erklärt. Besonders in Zeiten der Corona-Pandemie sollte die gesamte Branche zusammenrücken um gemeinsam Lösungen zu schaffen. Bestenfalls wird dadurch nicht nur dem Wirtschaftszweig aus der Krise verholfen und gleichzeitig ein sicherer Theorieunterricht garantiert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung der Fahrschule geleistet. Hierfür starten wir am 11. Mai mit einer Petition und werden damit beginnen über 25.000 Unterschriften zu sammeln, die wir anschließend dem Verkehrsministerium vorlegen werden.”, erklärt Robin Stegemann, CEO und Mitgründer von drivEddy. 

Über drivEddy

drivEddy (www.drivEddy.com) ist der Servicepartner für Fahrlehrer und -schüler. Das Unternehmen möchte Jugendlichen einen übersichtlichen Führerschein mit möglichst wenig Wartezeit ermöglichen und kooperiert dafür mit zahlreichen lokalen Fahrschulen. In der gleichnamigen App können Schüler die Theorie üben, ihren Fortschritt monitoren und Praxisstunden vereinbaren. Die Theoriestunden finden im Eddy Club (www.eddyclub.de) statt, dem Theorie-Lehrzentrum mit Club Charakter. Fahrschüler profitieren zusätzlich von einer großen Auswahl an Fahrlehrern, bei denen sie ihre Stunden flexibel buchen können. Das bietet auch Vorteile für die Lehrer, die ihre Zeit durch ein intelligentes Buchungssystem effizienter nutzen können.

Das Unternehmen mit Sitz in Berlin wurde 2018 von Robin Stegemann und Lasse Schmitt gegründet. Der erste Eddy Club eröffnet am 6. Dezember 2019 im Prenzlauer Berg in Berlin. Weitere Standorte folgen in den nächsten Monaten.

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